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Ten Years After: Neues Studioalbum zum 50. Geburtstag

(Kommentare: 1)

Ten Years After: Neues Studioalbum zum 50. Geburtstag

Wenige Wochen vor Ende des Jubiläumsjahres haben die Gründungsmitglieder Chick Churchill und Ric Lee die bewegte Bandgeschichte um ein weiteres Kapitel erweitert und mit „A Sting In The Tail“ das erste Studioalbum der dritten Ten-Years-After-Besetzung – also mit Marcus Bonfanti und Colin Hodgkinson – veröffentlicht. „Es stimmt, wir haben es im Grunde genauso gemacht wie beim Neuanfang mit Joe Gooch als Frontmann, als Leo (Lyons, Bass, Anm. d. A.) noch dabei war: Wir haben zunächst eine Liveplatte veröffentlicht, um die neue Besetzung vorzustellen, und sind erst danach mit neuen Songs ins Studio gegangen. Wir wollten den Konzertmitschnitt schnell rausbringen, um unseren Fans zu signalisieren, dass es mit Marcus und Colin weitergeht“, blickt Ric Lee im bluesnews-Gespräch zwei Tage vor seinem 72. Geburtstag zurück. 2003 war es der Konzertmitschnitt „One Night Jammed“ gewesen, elf Jahre später die programmatisch betitelte CD „The Name Remains The Same“, mit denen das Quartett jeweils ein neues Karrierekapitel aufschlug. Damals folgte die Studioscheibe „Now“ (2004) und jetzt eben „A Sting In The Tail“. „Wir haben uns bewusst Zeit genommen, weil wir Stücke für ein Album schreiben wollten, das im Geiste von Ten Years After klingt, mit dem wir uns aber als Songwriter weiterentwickeln wollten. Wir wollten durchaus bewusst radiofreundlichere Lieder schreiben, wofür Ten Years After ja nicht unbedingt bekannt war und ist“, meint Lee mit einem Grinsen im Gesicht. Und so dauert die längste Nummer auf der neuen CD, nämlich „Up In The Smoke“, gerade mal sechs Minuten, alle anderen sind um die vier Minuten lang – und mit „Suranne, Suranne“ hat die Band vorab sogar eine Single ausgekoppelt.

12.12.2017 • Philipp Roser (Auszug aus dem ausführlichen Interview in bluesnews 92)

Hinweis: Versehentlich wurde zum Artikel kein aktuelles Bandfoto abgedruckt, ich bitte den Fehler zu entschuldigen. (Dirk Föhrs)  


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Kommentar von Andras Bejte |

IMHO ohne Alvin Lee ist TYA so etwas wie Taste ohne Gallagher,Experience ohne Hendrix usw.