Clubs & Kneipen

Live On Stage: Bye-bye Club-Termine!

(Kommentare: 4)

Bye-bye Club-Termine
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Die "Live On Stage"-Rubrik mit den Konzertankündigungen von heimischen Blues-Clubs und -Kneipen ist Geschichte, nach ziemlich genau 20 Jahren musste dieser bluesnews-Service mangels Terminmeldungen eingestellt werden. Die Veranstalter verweisen in aller Regel auf ihre jeweiligen Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Damit ereilt diese Rubrik das gleiche Schicksal wie die früheren Bereiche "Sessions", "Radio-Sendungen", "Ausstellungen" sowie "Workshops und sonstige Blues-Veranstaltungen". Es ist, wie es ist, die Zeiten ändern sich. Auch im vierteljährlichen Magazin wird es "mangels Masse" keine Club-Termine mehr geben.

Hinweise auf Blues-Konzerte finden sich somit nur noch unter den » Tourneeankündigungen, außerdem gibt es hier die » Jahresübersicht der Blues-Festivals. Da sich einige Clubs in  den "Blues Guide Germany" eingetragen haben, können dort immerhin deren Homepages aufgerufen werden (» Clubs im Blues Guide Germany).

01.06.2017 • Dirk Föhrs

 

 

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Kommentar von Markus Gaiser |

Schade drum.
Ich fand die Ankündigungen insbesondere dann nützlich, wenn man mal "auf Reisen" in Gegenden, in denen man nicht so zu Hause ist dem Bluesgenuss fröhnen wollte.
OK, da kann auch die Clubübersicht nützlich sein. Leider ist die recht spärlich belegt. Was mir dabei auffällt ist, dass ihr selbst Clubs, über die ihr schon in euren Regionalreports berichtet habt, oder die offensichtlich mehr oder weniger regelmäßig Termine im Magazin bekannt geben nicht listet. Beispiel gefällig? Legends Lounge in Olching, Em Streckstrump in Köln....
Das kann doch nicht so schwer sein?

Kommentar von Dirk Föhrs (bluesnews-Redaktion) |

Clubs können sich jederzeit mit Logo und Link auf die eigene Homepage im „Blues Guide Germany“ präsentieren und sich darin eintragen. Auch in den vielen anderen Rubriken (Festivals, Sessions, Radiosendungen, Vereine/Initiativen etc.) wird diese Möglichkeit geboten – aber leider kaum genutzt. bluesnews kann diesen kostenlosen Service lediglich anbieten, aber allein aus Zeitgründen nicht Hunderte von Websites nach potentiellen Kandidaten für den „Blues Guide Germany“ durchforsten. Dessen Umfang ist vom Engagement der Veranstalter etc. abhängig.

Kommentar von Markus Gaiser |

Das erwartet auch niemand (denke ich). Im konkreten Beispiel ist es aber so, dass ihr z.B. über den Streckstrump im Bericht über die Bluesszene in Köln berichtet hattet, und diese Kneipe z.B. nicht in eurer Clubliste auftaucht. Legends Lounge in Olching hatte ihr auch schon bei den Clubvs im Heft erwähnt, ich glaube sogar mit Internetadresse. Diese beiden Clubs stelle ich hier nur exemplarisch auf, da gibt es sicher noch eine Handvoll andere. Da habt ihr eigentlich alle Daten, aber sie werden nicht in der Clubliste eingetragen.
Damit wäre die Liste doch irgendwie nachhaltiger, als dass man sich auf einen Artikel von vor 2 Jahren besinnen muss.
Wenn ihr die Zeit nicht habt, selbst in die Listen im Internet Einträge zu machen, dann ist das halt so, ok, aber so könntet ihr die Listen am Leben erhalten. Und es geht dabei nicht um das Durchforsten von hunderten von Websites, nur um das Eintragen von Adressen, die ihr ohnehin habt.
Andererseits versteh ich da schon auch den Frust, der damit einher geht, dass ihr dieses Angebot an die Veranstalter macht, und die das nicht nutzen.

Kommentar von Peter Dinkelbach |

Es ist schade, wenn so etwas eingestellt werden muß, aber damit muß man leben. Mein Verdacht ist ja, daß es um etwas Anderes geht: Die einen - Veranstalter etc - sind anscheinend etwas zu unprofessionell (so wie der "Manager" der Ost-Band, der sich einbildet, daß Bluesnews ihm hinterlaufen müßte...), und die Anderen brauchen Bluesnews offenbar nicht, weil sie ihren Laden auch so voll kriegen. Mundpropaganda etc. Das ist bitter für die Zeitschrift, aber nicht zu ändern.
Ich werde Bluesnews trotzdem weiterlesen!

Gruß und Blues,

Peter