KILIANS PLATTENECKE

Kilians Plattenecke

Klaus Kilian berichtet monatlich und exklusiv für bluesnews über neue Veröffentlichungen und Reissues, gibt Empfehlungen aus seinen Spezialgebieten traditioneller Blues und bluesiger Jazz. Diskografische oder sonstige Anfragen aus diesen Bereichen werden gern beantwortet.

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Bob Corritore

Kilians Plattenecke April 2014

Zwei alte Hasen der Retro-Bluesharpszene veröffentlichen dieser Tage neue Alben. Mark Hummel ist schon seit den 70er-Jahren aktiv und war gerade mit seiner „Golden State – Lone Star Review“ mit den Gitarristen Little Charlie Baty und Anson Funderburgh hierzulande live zu hören. Hummels neue CD auf Electro-Fi („The Hustle Is Really On“) läuft zwar unter seinem eigenen Namen, featuret aber genau diese Gitarristen plus Kid Anderson. Auch Bob Corritore kann bereits auf fast 40 Jahre Bühnenerfahrung zurückgreifen und hat sich auch als Produzent einen guten Namen gemacht. Auch er erhält auf seiner neuen, rein instrumentalen CD „Taboo“ (Delta Groove) Unterstützung von zwei herausragenden Gitarristen: Jimmie Vaughan und Junior Watson.

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Bill Jennings

Kilians Plattenecke März 2014

Wenn man Gitarristen wie Duke Robillard, Junior Watson, Alex Schultz oder Rusty Zinn fragt, wer sie zu den jazzigen Licks inspiriert hat, die sie immer wieder in ihre Griffbrettkunst einfließen lassen, dann fallen neben den „üblichen Verdächtigen“ wie T-Bone Walker, Lonnie Johnson oder Kenny Burrell häufig auch die Namen Billy Butler (u. a. Gitarrist von Bill Doggett), Tiny Grimes und Bill Jennings. Nachdem das spanische Fresh-Sound-Label auf seinem Unterlabel Blue Moon schon vor vielen Jahren die kompletten frühen Aufnahmen von Tiny Grimes herausgebracht hat (und schleunigst nachpressen sollte), ist nun eine Doppel-CD von Bill Jennings mit dem Titel „Architect Of Soul Jazz: The Complete Early Recordings 1951–1957“ erschienen.

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Mark Grandfield

Kilians Plattenecke Februar 2014

Thomas Feldmann kennt Mark Grandfield und hat mir schon vor ca. zwei Jahren dessen CD „The Talk Of The Town“ zukommen lassen, weil er weiß, dass ich auch auf Jazz stehe. Erst jetzt habe ich mich mit der CD näher beschäftigt und bin total begeistert. Mark ist ein fantastischer Sänger, der absolut melodiesicher ist, ein sehr angenehmes, warmes Timbre hat und in jede Textsilbe Gefühl und Bedeutung legt. Der Großteil des Programms sind seltener gehörte Standards des „Great American Songbook“, aber auch eine Beatles-Ballade ist vertreten sowie zwei Kompositionen von Leonard Cohen, die die bluesigsten Titel einer insgesamt sehr bluesigen CD sind.

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Harmonica Hinds

Kilians Plattenecke Januar 2014

Vor geraumer Zeit hatte ich schon mal darauf hingewiesen, dass man auf der US-Verkaufs-Website CD Baby, über die viele Künstler ihre selbst produzierten CDs vermarkten, so manche obskure, aber interessante Tonträger entdecken kann, wenn man etwas Zeit investiert und mit den merkwürdigen stilistischen Einsortierungen klarkommt. Von dort habe ich auch schon drei CDs des Chicagoer Harpspielers, Sängers und gelegentlichen Gitarristen Harmonica Hinds bezogen - auf die ich allerdings ursprünglich durch einen Artikel im Magazin "Living Blues" aufmerksam wurde. Hinds ist ein sehr guter traditioneller Bluesharper, der aus Trinidad stammt und 1973 nach Chicago zog.

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Kilians Plattenecke Dezember 2013

Die 16 Titel (+ Alternativ-Takes), die Otis Rush 1956-58 in Chicago für Cobra Records eingespielt hat, gehören für mich zu den absoluten Höhepunkten des Postwar-Blues und ich habe ihnen in bluesnews Nr. 50 einen ganzen Artikel gewidmet. Die Aufnahmen sind zum Teil von einer unübertroffenen Intensität, Rushs Gitarre und besonders sein Gesang packen mich immer wieder genauso wie beim ersten Hören. Auch für Willie Dixon repräsentieren diese Einspielungen seinen Zenith als Produzent, Bandleader und Komponist.

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