INHALT bluesnews 87

bluesnews 87

Oktober bis Dezember 2016 • 116 Seiten • 6,50 €
John Primer, Joe Bonamassa, Devon Allman, Duke Robillard, Timo Gross, Si Cranstoun, Mark May Band, Sari Schorr, Honey B. & The T-Bones, Mátyás Pribojszki Band, The Lucky Losers, Till Seidel Band, Arthur "Big Boy" Crudup, Fantastic Negrito, Blues Company, Beth Hart, umfangreiche Festival-Vorschau, über 100 CD-, DVD- und Buchrezensionen und vieles mehr.

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JOHN PRIMER • Bluesmann alter Schule

John Primer

Von Michael Seiz • John Primers Lebensgeschichte liest sich nachgerade wie die idealtypische Vita eines Bluesmannes der alten Schule: geboren 1945 in eine Sharecropper-Familie im ländlichen Mississippi, erste „gitarristische“ Gehversuche mithilfe eines Drahtes, den ein Onkel mit zwei Nägeln an der Hauswand befestigt hatte, mit 18 ab nach Chicago und nach Stationen in den Bands von Willie Dixon und Muddy Waters sowie bei Magic Slim & The Teardrops schließlich in den 1990ern der Beginn einer erfolgreichen Solokarriere.


JOE BONAMASSA • Eine Hommage ist keine Kopie

JOE BONAMASSA

Von Ralf Deckert • Eigene Platten produzieren, Projekte mit anderen Künstlern umsetzen, dazwischen immer unterwegs sein: Im Leben von Joe Bonamassa ist wenig Zeit für Pausen. Hat der Mann denn keine Lust auf Urlaub? Offenbar nicht, denn: „Ich langweile mich im Urlaub nach wenigen Tagen“, so der Musiker im Gespräch mit bluesnews.




SI CRANSTOUN • Prince Charming im Retro-Sound

Si Cranstoun

Von Ralf Deckert • Wollen wir wetten? Wer den Tag mit Si Cranstouns aktueller CD „Old School“ beginnt, der kann sich bis zum Abend vor jedem Anflug von schlechter Laune gefeit fühlen. Denn die Musik des Briten wirkt wie ein schnell um sich greifendes Virus. Nur umgekehrt: Statt Fieber und Schüttelfrost verursacht sie ausschließlich Wohlbefinden.



DEVON ALLMAN • Alles unter Kontrolle

Devon Allman

Von Philipp Roser • „Nach neun Alben und zwölf Jahren des Nonstop-Tourens durch 30 Länder habe ich mir meine ersten Meriten verdient, meine ich. Jetzt wollte ich eine größere Leinwand, auf der ich mich austoben kann. Und es ist sehr befreiend, plötzlich alle Verantwortung auf meinen Schultern zu spüren.“ So begründet Devon Allman, warum er mit seinem neuen Album „Ride Or Die“ erstmals in völliger Alleinverantwortung unterwegs ist.


DUKE ROBILLARD • Die Sterne standen günstig

Duke Robillard

Von Michael Seiz • Gleich zweimal sah sich Duke Robillard in den letzten Jahren mit Rückschlägen konfrontiert, die für Gitarristen einem Super-GAU gleichkommen: Erst rutschte er vor seinem Haus auf Glatteis aus und brach sich noch vor Fertigstellung seines 2014er-Albums „Calling All Blues“ die Hand und nun musste er sich auch noch einer Schulteroperation unterziehen, die ihn fast ein Jahr lang außer Gefecht setzte.



MÀTYÀS PRIBOJSZKI BAND • Verliebt in die Bluesharp

Mátyás Pribojszki Band

Von Dirk Funke • Mal Hand aufs Herz, haben Sie schon mal von der Mátyás Pribojszki Band gehört? Zugegeben, der Name ist fürs an englische und deutsche Namen gewöhnte Blueshirn nicht einfach zu merken. Doch nicht selten macht das stets gen Westen gerichtete Ohr auch taub für die Musik aus Osteuropa. Das ist schade, denn das neue Album des ungarischen Harpspielers ist schlicht zu gut, um ignoriert zu werden.



TIMO GROSS • Kein Freund von Stillstand

Timo Gross

Von Michael Seiz • Hatte Timo Gross bislang bereits für Aufnahme und Produktion seiner Platten verantwortlich gezeichnet, so ist der Bad Bergzaberner bei seinem neuen Album nun weitere Schritte in Richtung künstlerischer Autarkie gegangen, fanden doch erstmals auch das Abmischen sowie die grafische Gestaltung des Booklets in eigener Regie statt. Doch damit nicht genug: „Heavy Soul“ ist zudem das erste Album, das auf Gross’ neu gegründetem „Grand Cru“-Label erscheint.



HONEY B. & THE T-BONES • Den Sound erweitern

Honey B. & The T-Bones

Von Philipp Roser • Die Winter in Finnland sind lang und finster. Da kann man schon den Blues bekommen. Fragt nach bei Ben Granfelt, Micke Bjorklof, Ina Forsman, Erja Lyytinen oder der Wentus Blues Band, um nur einige auch hierzulande bekannte Namen zu nennen. Jetzt machen sich auch Honey B. & The T-Bones auf, Nachbarn im Süden von ihren Blues-Qualitäten zu überzeugen. Erneut, sollte man sagen, denn einen ersten Anlauf haben sie schon hinter sich.



MARK MAY BAND • Europa im Visier

Mark May Band

Von Dirk Funke • Der Aktivitätsradius von Mark May konzentrierte sich bislang auf die US-Bundesstaaten Texas und Ohio, was sicherlich ein Grund ist, dass der Sänger und Gitarrist diesseits des Atlantiks kaum wahrgenommen wurde. Sein neues Album „Blues Heaven“, die inzwischen vierte Veröffentlichung, hat das Potenzial dies zu ändern.



SARI SCHORR • Kämpferin gegen alle Widerstände

Sari Schorr

Von Ami Zapf • Mit machtvoller Stimme und illustren Mitstreitern schickt die junge New Yorkerin Sari Schorr sich an, eine Bresche in die Männerdomäne Bluesrock zu schlagen. In Zusammenarbeit mit der britischen Produzentenlegende Mike Vernon hat die Powerfrau aus Brooklyn ein Debütalbum vorgelegt, das sie als reife, selbstsichere Vokalistin zeigt. bluesnews sprach mit der tatendurstigen Senkrechtstarterin.



BLUES FUTURE • Till Seidel Band

Till Seidel Band

Von Dirk Föhrs • Wenn junge und noch recht unbekannte Musiker mit namhaften Genregrößen auf der Bühne gestanden haben, nutzen sie das häufig, um kräftig auf die eigene Promo-Pauke zu hauen. Nicht so Till Seidel. Der 25-jährige Gitarrist und Sänger genießt den Respekt vieler etablierter Kollegen und wurde schon von dem ein oder anderen für ein paar Songs auf die Bühne gebeten. An die große Glocke hängt der Hildesheimer das aber nicht, dafür ist er zu zurückhaltend, bescheiden und erfrischend anders.


BLUES HISTORY • Arthur „Big Boy“ Crudup • Muddy Waters

Arthur „Big Boy“ Crudup • Muddy Waters

Von Klaus Kilian und Michael Seiz • Als seine erste Reissue-LP 1971 den Titel „Father Of Rock & Roll“ trug, war der Hauptgrund, dass Elvis Presley drei seiner Songs coverte, aber die wenigen flotteren Nummern, die Arthur „Big Boy“ Crudup in den späten 40er- und frühen 50er-Jahren aufnahm, waren tatsächlich nicht so weit von der Mischung aus Country-Boogie und Uptempo-R&B entfernt, die man heute Rockabilly nennt. • „A Dream Come True“ ist das Kapitel in Mary Lou Sullivans Johnny-Winter-Biografie „Raisin’ Cain“ überschrieben, in dem es um die Zusammenarbeit des Texaners mit Muddy Waters nach dem Ende von dessen langjähriger Bindung an Chess Records Mitte der 1970er-Jahre geht. Als erstes Produkt dieser Kooperation kam 1977 das von Winter produzierte Album „Hard Again“ auf dem Columbia-Sublabel Blue Sky Records auf den Markt.


LIVE ON STAGE • Festivalberichte und Terminkalender

Live On Stage

Blue Wave Festival und Camp:
20 Jahre blaue Wellen auf Rügen

German Blues Challenge & Awards:
Eutin soll „Blueshauptstadt Europas“ werden

Ingolstädter Bluesfest:
Kirk Fletcher überzeugt beim Auftritt in der „Neuen Welt“


REZENSIONEN • CD-, LP-, DVD- und Buchkritiken

Rezensionen

Über 100 neue Veröffentlichungen werden von den bluesnews-Kritikern vorgestellt, dazu zählen die Tipps der Redaktion, die Vinyl-Rubrik sowie die Kolumnen „Ritters Rundschau" und „Colorful Blues World". Eine alphabetische Übersicht aller Titel rundet die Rezensionen ab.





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